Und dahin geht die Reise

Heute einschreiben und einen Beruf mit Zukunftsperspektiven erlernen!

Nach Abschluss des dualen Bachelorstudiengangs können die Absolventinnen und Absolventen komplexe pflegerische Tätigkeiten auf hohem Niveau gestalten und verantwortlich steuern. Weiterhin können sie Gesundheitsberatung übernehmen, Forschungsprojekte anregen und begleiten oder sich mit einem Masterstudium weiterqualifizieren.

Nach Abschluss der Bachelorstudiengänge in der beruflichen Bildung können Absolventinnen und Absolventen Auszubildende, Kolleginnen und Kollegen, Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige professionell anleiten. Sie können individuelle Bildungs- und Lernbedarfe feststellen, strukturierte Lern- und Anleitungsprozesse steuern und Erfolge evaluieren oder sich mit einem Masterstudium weiterqualifizieren.

Nach Abschluss des Masterstudiengangs können Absolventinnen und Absolventen in Berufsfachschulen, Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen Bildungsangebote planen, durchführen und evaluieren, Lehr- und Lernprozesse differenziert gestalten und begleiten, theoretische und praktische Lernleistungen bewerten sowie Organisations- und Leitungsaufgaben übernehmen.

Sie brauchen dich: Krankenhäuser, ambulante Pflegedienste, Beratungseinrichtungen, gemeinnützige Träger, Krankenkassen, Berufsfachschulen, Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen …

 

Das sagen unsere Absolventinnen und Absolventen:

Dennis Brinkhaus, Absolvent 2011. „Ich bin examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger und arbeite in einem Akutkrankenhaus. Zu meinen Aufgaben gehört es, die Patienten bei alltäglichen Dingen wie beispielsweise der Körperpflege und dem Essen zu unterstützen. Dabei gehe ich auf ihre Wünsche und Bedürfnisse ein und übernehme eine wichtige Vermittlerrolle zwischen Patient, Angehörigen und Ärzten. Meine Arbeit gibt mir persönlich viel zurück. Es ist einfach schön zu sehen, wie sich Menschen von ihren Erkrankungen erholen.“
Judith Greiwe, Absolventin 2012. „Ich habe das Masterstudium Berufspädagogik Pflege und Gesundheit absolviert und anschließend eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin am InBVG angetreten. Hier arbeite ich in einem Forschungsprojekt, in dem ich zeitgleich promoviere. Über einzelne Lehraufträge bin ich nebenbei auch in der Lehreinheit Pflege und Gesundheit in der Lehre tätig. Beide Aufgaben lassen sich gut miteinander verbinden. In der Projektarbeit gefällt es mir vor allem, mich mit aktuellen gesellschaftlich relevanten Themen zu beschäftigen. Hier kann ich – auch noch nach Beendigung meines Studiums – viel lernen und mich weiterqualifizieren.“
Bahar Yolda Dyck, Pflegefachkraft und Studentin der Pflegewissenschaften, Absolventin 2016 (dual.): „Durch das duale Studium habe ich die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie einen Bachelorabschluss erworben. Im dualen Studium habe ich gelernt, die eigenen Tätigkeiten kritisch zu hinterfragen und über den Tellerrand hinauszuschauen. In meinem Berufsleben habe ich jetzt den Mut, Dinge in Fragen zu stellen und neue Lösungswege gemeinsam mit dem Pflegeempfänger und seinen Angehörigen zu finden. Ich bin der Meinung, dass Pflege mehr akademisch ausgebildetes Personal benötigt, um den eigenen Gegenstandsbereich fundiert begründen zu können. Nur so kann man als Pflegekraft in der Zusammenarbeit mit anderen akademischen Berufsgruppen, die eigenen Berufsinteressen auf Augenhöhe vertreten. Ich habe mich entschieden, einen Masterstudiengang im Bereich Pflegewissenschaften anzuschließen, um dadurch auch die Versorgungsgestaltung zu optimieren. Durch die Auseinandersetzung mit pflegewissenschaftlichen Fragen kann die die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen fundiert erweitert werden.“
Heinrich Witte, Dipl. Berufspädagoge (FH), kommissarischer Leiter der Pflegeschulen des Ev. Krankenhauses Bielefeld, Absolvent 2000: „Als Leiter der Pflegeschulen bin ich für zahlreiche Dinge zuständig: Ich bin als Vorgesetzter für alle Fragen der Schulorganisation verantwortlich (z.B. die Gestaltung von Arbeitsplätzen für Mitarbeitende), kümmere mich um die Gewinnung von Kooperationspartnern für die praktische Ausbildung, verantworte die Öffentlichkeitsarbeit und unterrichte. Durch das Studium an der Fachhochschule Bielefeld habe ich alle wesentlichen Aspekte des Lehrerseins an einer Pflegeschule gelernt: Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Unterricht, Umgang mit SchülerInnen, zahlreiche Methoden, die Arbeit mit Medien, Prüfungsgestaltung, Entwicklung von curricularen Strukturen, wissenschaftliches Arbeiten, Forschungsmethoden u.v.m.“
Stephanie Diendorf, M.A., Stellv. Schulleitung Pflegeschulen am Kath. Klinikum Bochum, Absolventin 2008: „Als stellvertretende Schulleiterin übernehme ich vor allem schulorganisatorische Aufgaben (z.B. Einsatzplanung, Bewerberauswahl, Kontaktpflege). Außerdem vertrete ich das Bildungsinstitut in berufspolitischen Belangen. Als Kursleiterin plane und organisiere ich Unterricht, Lernberatungsgespräche und praktische Begleitungen. Ich leite Skills Labs, halte Expertenvorträge und begleite die SchülerInnen in ihrer praktischen Tätigkeit auf den Stationen. Das Studium war dafür essentiell: Ich bin zwar mit Erfahrungen als Pflegekraft ins Studium gegangen – aber ohne Unterrichtserfahrung. Erst während des Studiums habe ich Einblicke in Didaktik, Methodik und wissenschaftliches Arbeiten erhalten und mich von der Pflegenden zur Berufspädagogin weiterentwickelt. Besonders nützlich für mich waren die Erkenntnisse und Erfahrungen im Praxissemester, aber auch die Möglichkeit, mich in kleinen Forschungsprojekten selbst auszuprobieren, konzeptionell zu arbeiten und visionär zu denken.
  Nele Rüter, B. Sc., Pflegefachkraft, Dokumentationsbeauftrage und stellvertretende PDL der Tagespflege in der ATV Seniorenresidenz Lemförde, Absolventin 2016 (dual): „In meiner aktuellen Anstellung arbeite ich zu einem Teil mit in der Pflege als Fachkraft und zum anderen Teil als Dokumentationsbeauftragte. Ich evaluiere Anamnese, Assessments und Pflegeplanungen der Bewohner/innen und schreibe diese auch für Bewohner/innen, die neu einziehen. Insgesamt habe ich mit ein Auge darauf, dass die für den Pflegeprozess wichtige Dokumentation korrekt geführt wird. Weiterhin bin ich als stellvertretende Pflegedienstleitung der Tagespflege tätig, auch dort bin ich für die Dokumentation verantwortlich und für Beratungs- und Besichtigungstermine mit Personen, die sich für einen Tagespflegeplatz interessieren. Im dualen Studiengang wurden häufig Pflegeplanungen geschrieben, ebenso intensiv thematisiert wurden Assessmentinstrumente und Expertenstandards. Das erlernte wissenschaftliche Arbeiten ist ebenfalls hilfreich bei meiner aktuellen Tätigkeit. Durch den zusätzlichen Bachelorabschluss erhielt ich die Möglichkeit, als Dokumentationsbeauftragte zu arbeiten.“
  Dirk Lau, Dipl. Berufspädagoge (FH) und M.A., Leiter der Krankenpflegeschule und stellvertretender Leiter des Bildungszentrums St. Johannisstift Paderborn, Absolvent 2003: „Ich befasse mich mit der Planung, Koordination und Evaluation der Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Dazu gehören Aufgaben wie Unterricht, Prüfungen und Theorie-Praxis-Transfer. Hinzu kommen Personalmanagementaufgaben. Ein ganz zentrales Thema ist die Schulentwicklung. Hierzu gehören Arbeiten an Curriculum und didaktischer Ausrichtung genauso wie die Beschäftigung mit der materiellen und räumlichen Ausstattung. Auch die Auseinandersetzung mit Budget- und Finanzierungsfragen gehören zu typischen Tätigkeiten in meinem aktuellen Arbeitsalltag. Wichtige Aspekt sind zudem die Kommunikation mit Kooperationspartnern und die Öffentlichkeitsarbeit. Das Studium sehe ich als Fundament meiner aktuellen Tätigkeit: Hier habe ich gelernt, mich intensiv, differenziert und theoriegestützt mit Themen auseinanderzusetzen sowie strategisch und systemisch zu denken und zu arbeiten. Diese Prinzipien helfen mir heute, die alltäglichen Aufgaben zu bewältigen.
  Tim Herzig, MA, wiss. Mitarbeiter am Institut für Gesundheitsforschung und Bildung (IGB) der Universität Osnabrück, Absolvent 2014: „Zu meinen Aufgaben gehören u.a. die Entwicklung des Skills-Lab-Konzeptes für die Lehrerbildung, die Mitwirkung an der Forschung des Fachgebietes zu Fragen der Digitalisierung und Medienkompetenz, die Durchführung von Lehrveranstaltungen und die Gestaltung von Projekten mit Studentinnen und Studenten. Hinzu kommt die Arbeit an meiner Promotion. Das Studium an der FH Bielefeld hat mich auf vielfältige Weise (Lehrveranstaltungen, Praktika, Projekte, usw.) auf die unterschiedlichen beruflichen Herausforderungen vorbereitet: Neben dem roten Faden der berufspädagogischen Qualifizierung durch die Lehrveranstaltungen war für mich besonders die Arbeit als Tutor und Hilfskraft gewinnbringend. Die gemeinsame, aber oft eigenverantwortliche Arbeit mit Kommilitoninnen, Kommilitonen und Lehrenden an Projekten hat mir Spaß gemacht. Diese Möglichkeiten, mich von Beginn an in die Gestaltung der Ausbildung der Gesundheitsberufe einzubringen, sind mir positiv in Erinnerung geblieben.“
Lisa Heitland, Pflegefachkraft und Studentin der Gesundheitswissenschaften, Absolventin 2016 (dual.): „Im dualen Studium konnte ich umfangreiche Erfahrungen in praktischen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung sammeln. Gleichzeitig habe ich gelernt, wissenschaftlich zu arbeiten. Dadurch kann ich wissenschaftlich fundierte Entscheidungen treffen und einen Beitrag zur Qualität der Pflege leisten. Besonders positiv empfand ich die Kombination von praktischen und theoretischen Inhalten. Durch den praktischen Bezug fiel es mir leichter, theoretisches Wissen zu verinnerlichen und sinnvoll in der Realität umzusetzen. Toll war auch der enge Kontakt zu den Dozentinnen und Dozenten. Dies alles sorgte für einen einfacheren Übergang aus der Schulzeit in das Studium. Da mir während des Studiums bewusst geworden ist, dass es noch weitaus mehr interessante Handlungsfelder in der Gesundheitsversorgung gibt, die ich näher kennenlernen möchte, habe ich mich entschieden, ein Masterstudium in den Gesundheitswissenschaften anzuschließen.“

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